Presse und Veranstalter - Kommentare





















250 Gäste in der Gemeindehalle in Meddersheim, lauschten und schwärmten bei
* Himbeereis & flotter Käfer *
der Wirtschaftswunder-Revue

April 2017






Ein toller Bericht mit Fotos von Bernd Hey






Einen schönen Abend hatten wir am 24.03.2017 in Lörrach im
* Bühnelie Theater *,
dass Publikum forderte mehrere Zugaben



Hier der Zeitungsbericht der Badischen Zeitung

























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Ja, so war sie, die gute alte Zeit (veröffentlicht am Mi, 18. Mai 2016 auf badische-zeitung.de)







Hohenloher Tagblatt / Obersontheim 13.04.16
Bericht von Beatrice Schnelle

















Kleinkunst in der Festhalle in Zweibrücken 19.02.2016


* Shake Hands * im Kultur- und Begegnungszentrum " fideljo "

 
Sept. 2015
 

Himbeereis & flotter Käfer  06.09.2015 in Offenbach-Hundheim



Pressebericht Lokalbook Sinzig  13.05.2015


"Heißer Sand und die Erinnerung daran, dass es einmal schöner war"

Foto: Resi Schwerter





Flotte Schlagerrevue mit Duo Bellevue im Sinziger Schloss

 SINZIG. Ein Wiedersehen gab es am vergangenen Freitag mit dem Duo Bellevue, nach dem es bereits im letzten
Jahr mit seiner 60er-Jahre-Show "Himbeereis & flotter Käfer" im Sinziger Schloss
 einen gefeierten Auftritt hatte. Auch diesmal stimmten Alexander und Gabriele Russ auf westdeutsche Nostalgie pur.
 Ihr neues Programm "Shake Hands" begeisterte mit unsterblichen Schlagern und Chansons, Werbespots,
die heute Kultstatus besitzen, sowie mit Erinnerungen an Lassie, Heinz Erhard und Winnetou
Die Zeit, in der Telefone noch nicht Handys hießen,
 dafür aber Wählscheiben mit einem soliden mechanischen Klang hatten, und Kunststoffmassen zu Schallplatten gepresst wurden,
ist für manche schon nicht mehr vorstellbar, für andere ein Leben, dass schöner war.
 Spritzig-witzig plätscherte der Abend leichtfüßig dahin, manchmal auch etwas nachdenklich stimmend. Jeder mochte wohl seine eigenen Assoziationen empfinden,
der eine bei der Zeitschrift "Bravo" an Dr. Sommer und Akne denken, jemand anderes sich bei einem VW-Bus T1,
 damals noch im Vor-Hippie-Look, an einen gesitteten Italienurlaub an der Adria erinnern. Während sich also die jüngsten
 Gäste wie in einem Museum vorkommen mussten, erlebten ihre Eltern und Großeltern eine durchweg amüsante Zeitreise.
Gitte wollte wieder einen Cowboy als Mann, weil der so gut küssen kann, Mina erinnerte an heißen Sand und ein verlorenes Land.
Die Dorthe Kollo begegnete dem Graf von Luxemburg, die unvergessliche Knef wünschte sich rote Rosen, sämtliche Wunder, alles oder nichts.
Zwischendurch trat auch Hundedame Lissie auf, präsentierte gekonnt kleine Kunststücke, fast wie Lassie.
Die zwei Künstler aus Daubach im Westerwald ernteten viel Beifall für ihre Show,
 die für alle der Generation 50+ voller Déjà-vue-Erlebnisse war. Die anderen im Publikum genossen den Ausflug in das Deutschland der 1960er-Jahre ebenfalls sehr.

Artikel veröffentlicht am 13.05.2015




Pressebericht Freudenstadt

Freudenstadt

 Nostalgietour sorgt für manche Seufzer Schwarzwälder-Bote, 27.04.2015 18:35 Uhr




Freudenstadt.
 Zeitreise in Tönen: Bei Kultur am Dobel lebten Deutschlands 50er- und 60er-Jahre wieder auf.
Das Duo Bellevue war in Fahrt, das Publikum selig, und zweieinhalb Stunden Konzertzeit waren ziemlich schnell vorbei,
 wenn man sich im Dauer-Seufz-Zustand befand.


Alles war da beim Programm „Himbeereis und flotter Käfer“, mit dem die Musiker Gabriele und Alexander Russ den proppenvollen
Saal im Stadthaus ins Schwärmen brachten: Pünktchen-Kleid und Schmalzlocke, „Lady Sunshine“ und die Erinnerung an den legendären Radio-Moderator bei der
Fußball-Weltmeisterschaft 1954, Geschlechterklischees und Heile-Welt-Bilder und mittendrin ein Publikum, dass stellenweise
aus dem verzückten „Ach“ gar nicht mehr herauskam. Es war der geistige Kinoabend derer, die jene Zeit selbst aktiv miterlebt hatten,
eine Insider-Show, die von vorne bis hinten kurzweilig und von den beiden Künstlern mit viel Abwechslung und Gespür fürs Publikum gestaltet worden war.


Wer sich hingegen aus der späten Generation X ins Stadthaus verirrt hatte, dem blieb ein Abend zum Staunen,
Beobachten und manchmal zum perplexen Lächeln. Darüber, wie gravierend die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen damals
und heute teils sind und darüber, wie einfach und übersichtlich die angeblich so umbruchreichen Jahre der Nachkriegszeit gegenüber
der digitalen Revolution erscheinen. Dass die Generation jener Jahre – in denen es durchaus auch wild zuging, wie mancher Gast im Publikum beim
Rausgehen augenzwinkernd meinte – heute nicht mehr tanzend durch den Saal ziehen würde, hatte das Duo Bellevue in seiner choreografischen
 Gestaltung des Abends umsichtig berücksichtigt. Der Saal war bestuhlt. Geboten wurden ein Konzert zum Zuhören und Mitsummen,
teils auch zum begeisterten Mitsingen, und eine Hommage an Zeiten, als auch die Werbung noch überschaubar, ikonisch und
vor allem mit klarer Rollen-Zuteilung daher kam. Denn Werbung, der Spiegel eines jeden gesellschaftlichen Entwicklungsprozesses, durfte zur
Begeisterung der Zuhörer und Auflockerung des Programms nicht fehlen: das schmusige Bärenmarke-Bärchen, die
 idyllisch-sportliche Opel-Rekord-Welt, das Grundig-Radio oder die zarthändige Palmolive-Werbung. Jene hatte sich in ihrer stereotypen
 Simplizität über fast drei Jahrzehnte im Fernsehen gehalten. Andere Unternehmen reagierten weniger gelassen, wie Alexander Russ etwas spöttisch verriet:
Auf die Anfrage, ob man denn das berühmte HB-Männchen in die Show mit aufnehmen dürfte, habe der dahinter stehende Tabakkonzern mit einem
Hinweis auf die dann fällige Strafzahlung geantwortet. Machte nichts, der Abend war auch so voll von Liebgewonnenem alter Tage.


Frau Wutz und dem Urmel aus der Augsburger Puppenkiste zum Beispiel, bei denen das Publikum dann auch an seine Schamgrenzen stieß.
Denn der berühmte schnarrige „Urmele“-Ruf, mit dem Schweinehandpuppe Frau Wutz den kleinen grünen Drachen rief, traute man sich im
Stadthaus doch nicht mehr ganz mitzugehen – man ist ja schließlich doch älter geworden. Lieber sang man bei „Little Banjo Boy“ mit und
 summte die Melodie bei „Heißer Sand“. Jenes Lied ist noch so ein Relikt, das heute schmunzeln macht. Der sehr metaphorische
Text wurde bei Veröffentlichung des Liedes als zu anstößig erachtet. Man fragte sich unwillkürlich, was der Herzrhythmus jener
 Sittenwächter beim Anblick mancher heute frei zugänglichen Youtube-Videos erleiden würde? Zeit für solche Überlegungen blieb indes nicht lange.
Nachdem in der ersten Programmhälfte durchaus auch noch geplaudert wurde, zog das Duo Bellevue mit fortschreitendem Abend richtig an.

 Cliff Richard folgte zackig auf Caterina Valente mit Peter Alexander auf den Fersen. Drei Zugaben waren fällig, bevor der Spaziergang
durch die 50er und 60er beendet war. Das Programm war flott und auch für Nach-Sechziger-Generationen äußerst unterhaltsam.




Veröffentlicht am 16.12.2014 im Bocholter-Borkener Volksblatt


Himbeereis & flotter Käfer  in der Stadhalle Bad Hersfeld 28.09.2014

Wieder mal ein volles Haus mit begeistertem Publikum




Bericht und Fotos von Karina Menn

Wirtschaftswunder im Haus des Gastes
Bad Laasphe April 2014

Das Künstlerduo „Bellevue“ versetzte das Publikum zurück in die 50er und 60er

km Bad Laasphe. „Himbeereis und Flotter Käfer - Die Wirtschaftswunder“ lautete der Titel des Musiktheaters am Freitagabend
im Haus des Gastes in Bad Laasphe.
Hier präsentierte das Ehepaar Gabriele und Alexander Russ alias „Bellevue“ populäre Songs, kleine Anekdoten,
sowie eigens zusammengestellte Filmausschnitte aus den 50er und 60er Jahren.
Die Musik zu dieser Zeit sei ehrlicher gewesen und Burnout kannte man damals noch nicht.
Während die Lohnerhöhung stets der Inflation hinterherkroch, wurde 1954 in Bern Geschichte geschrieben.
Mit ihrer Akustik Musik versuchten die beiden Rheinland-Pflazer das Lebensgefühl dieser Zeit auf die Bühne ins Haus des Gastes zu bringen.
Mit Schlagern wie „Heißer Sand“ oder „Rote Lippen soll man küssen“ hatten sie das Publikum schnell auf ihrer Seite.
Abwechslung brachten die gezeigten Fernsehausschnitte, welche Reklame für die Zeitschrift Bravo,
Opel oder Dosensauerkraut für die moderne Hausfrau aus dem damaligen Programm zeigten.
 Immer wieder fielen Alexander Russ auch Geschichten aus seiner eigenen Kindheit und Jugend ein- Fernsehen gab es
nur sonntags und ein Handy besaß man natürlich auch nicht.
 In der Landschaft der Unterhaltung wurde es dank  Heinz Erhardt trotzdem nicht langweilig.
Gabriele Russ trug zwischen den einzelnen Stücken ein paar seiner berühmten Vierzeiler vor.

 Auch Urmel schlüpfte zu dieser Zeit aus dem Ei und rauf auf die Bildschirme.
Mit einem kleinen Puppenspiel brachte „Bellevue“ eine Szene aus der heute noch beliebten Kindersendung ein.

Wer damals Kind war kam auch an der Serie „Lassie“ nicht herum.
Die Hündin des Künstlerduos Lissie zeigte am Freitagabend
ebenfalls was sie drauf hat.
Ihre Qualitäten als Haushaltshilfe trafen beim Publikum auf große Begeisterung.

Seit 22 Jahren führt das Ehepaar nun schon zusammen ihre Musik- und Unterhaltungseinlagen
in ganz Deutschland auf. Ihr neues, parallel gestartetes Programm „Shake Hands“ lief zu Beginn dieses Jahres an.
Wenn alles glatt verläuft, dann freuen die Beiden sich mit diesem Programm in zwei Jahren ein weiteres Mal nach Bad Laasphe zu kommen.

Die ganze Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der TKS organisiert.
Passend dazu findet momentan eine Sonderausstellung im Bad Laaspher Radiomuseum statt. „Rock’n’Roll im Wirtschaftswunder“ wurde anlässlich des
75. Geburtstages von Peter Kraus eröffnet. Die Ausstellung, die gemeinsam mit dem Siegener Rockmuseum konzipiert wurde,
 kann noch bis zum 27. Juli kostenlos besucht werden.


Foto 1: Lissie genoss zusammen mit ihrem Frauchen das Rampenlicht am Freitagabend im Haus des Gastes.





Foto 2: Alle Lieder trugen die beiden Entertainer ohne elektronische Hilfsmittel nur mit Gitarre, Ziehharmonika und Trommel vor.








Kölner Stadt Anzeiger März 2014

Künstler-Duo glänzt im Casino

Das vielseitige Künstler-Duo Gabriele und Alexander Russ rief bei ihrem Auftritt am Samstag Erinnerungen an das Wunder von Bern wach.
 Mit ihrem Programm „Himbeereis und flotter Käfer“ überzeugten sie im Euskirchener Casino. Von Claudia Hoffmann


Euskirchen.
An jenem 4. Juli 1954, einem Sonntag, waren die Straßen der Bundesrepublik nachmittags wie leer gefegt.
Ganz Deutschland hatte sich im heimeligen Wohnzimmer, Marke Gelsenkirchener Barock, oder am Küchenbuffet,
 Modell „Irmtraut“, vor den Radiogeräten versammelt und lauschte der mitreißenden Reportage von Herbert Zimmermann:


„Bozsik, immer wieder Bozsik, der rechte Läufer der Ungarn hat den Ball – verloren, diesmal an Schäfer.
Schäfer nach innen geflankt. Kopfball – abgewehrt. Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen.
Rahn schießt... Tor! Tor! Tor! Tor!“, schrie Zimmermann und wenig später hieß es:
 „Aus! Aus! Das Spiel ist aus! – Deutschland ist Weltmeister!“ Mit Zimmermanns emotionalem Ausruf war die Sensation perfekt:
Außenseiter Deutschland hatte Ungarn, den haushohen Favoriten der Fußball-Weltmeisterschaft 1954, mit 3:2 besiegt.
 Beschwingt rief das vielseitige Künstler-Duo Gabriele und Alexander Russ, das am Samstag mit seinem Programm
„Himbeereis und flotter Käfer“ im Euskirchener Casino gastierte, Erinnerungen an das Wunder von Bern wach.


Auch der freche Drache Urmel und Mama Wutz sollten wenig später in kleinen Puppenspiel-Einlagen wieder lebendig werden.
Dazwischen brachten die Entertainer aus Bad Sobernheim mit Gitarre, Konzertina, Snare Drum und Gesang Schlagerperlen
 aus den Wirtschaftswunderjahren zu Gehör.


Zweistündige musikalsiche Revue

Und eines wurde deutlich: Die Melodien von Conny Francis, Bill Ramsey oder Peggy March mögen heute nicht mehr in Endlosschleifen
 über den Äther rauschen – in den Herzen des begeistert mitschnippenden Euskirchener Publikums scheinen sie auf immer bewahrt zu sein.
Die Refrainzeilen gekonnt auf den Lippen, tanzten sie mit Evelyn Künnekes Seemann „Mäcky“ im Geiste Boogie-Woogie auf dem Oberdeck und teilten fröhlich
Trude Herrs Abneigung gegen Schokolade. Showmaster Heinz Schenk kam in der bunten, knapp zweistündigen
musikalisch-komödiantischen Revue ebenso zu Wort wie „Blähboy“ Heinz Erhardt: „Es gibt Gerüchte,
 dass Hülsenfrüchte – in Mengen genommen – nicht gut bekommen“, rezitierte Alexander Russ mit schelmischem Blick.


Gern hätte man bei der Konzeption der aktuellen Show auch das legendäre HB-Männchen in die Luft gehen lassen. Dessen Nachahmung aber
koste einen jeden Künstler aus urheberrechtlichen Gründen eine Strafe von rund 50000 Euro, erzählte Russ. Aus diesem
Grund hatten seine Partnerin und er sich eine „Riesenmühe“ gemacht und zahlreiche Firmen aufgesucht, deren Slogans
oder Reklamen heute zu Klassikern geworden sind.
 Einige Unternehmen fanden deren Einbindung in ein „multimediales“
nostalgisches Musikprogramm ganz wunderbar und überließen dem Künstlerduo sogar wertvolles Filmmaterial.
 Amüsiertes Publikumsraunen begleitete anschließend die unermüdlich 4711-Duft tupfenden Damen auf der großen Leinwand,
folgten Palmolive-Tante Tilly („Sie baden gerade Ihre Hände darin“) auf den Kosmetikstuhl und schlüpfte
mental in „Nur die – die Strumpfhose voll Poesie“ mit Vertikalnahtspitze.


Von Zeit zu Zeit lugte auch Mischlingshund „Lissy“ zwischen der flankierenden Plakat-Deko mit Bärenmarke-Teddy,
Ahoi-Brause und Bravo-Cover hervor. Lissy hatte in den zurückliegenden Wochen nicht nur einige Kunststückchen gelernt, sondern wird von
Frauchen Gabriele auch gerade an die Bühne gewöhnt, denn sie soll in der nächsten Show den Part des legendären Filmhunds Lassie übernehmen.


Alexander Russ bei seinem Auftritt in Euskirchen Foto: Hoffmann









Allgemeine Zeitung Münsterland
„Musiktheater Bellevue“ bot Schlager der 60er Jahre 
       „Zwei kleine Italiener . . .“
Lüdinghausen - 
Gekonnt sowie mit viel Charme und Humor entführte das „Musiktheater Bellevue“
sein Publikum am Freitagabend in die Schlagerwelt der 60er Jahre.
Von Werner Zempelin



Entführung in die 60er Jahre. Foto: weze


An die Schlagerwelt der 60er Jahre erinnerte am Freitagabend das „Musiktheater Bellevue“, Gabriele und Alexander Russ,
 mit einer musikalischen Revue in der gut besuchten Aula des St.-Antonius-Gymnasiums.
Unter dem Titel „Shake Hands“ knüpften die beiden Künstler an ihre Erfolge mit der Wirtschaftswunder-Revue „Himbeereis und flotter Käfer“ an,
die vor zwei Jahren in der Steverstadt zu sehen war. Mit dieser beliebten Nostalgieshow waren sie bereits seit 2006 bundesweit unterwegs.
Die deutschen Schlager der 60er Jahre – allesamt „Ohrwürmer“ – begeisterten die „50plus-Besucher“,
die nach zwei unterhaltsamen Stunden abwechslungsreicher Schlagerrevue mit Souvenirs, Parodien und berühmten
Werbefilm-Raritäten beschwingt und fröhlich nach Hause gingen.

Mit viel Spielfreude verstand es das Duo, den Zeitgeist des Aufbaus der Bundesrepublik wieder aufleben zu lassen.
Dabei traf es den Geschmack des Publikums genau, was sich in Mitsingen und Mitklatschen sowie
herzlichem Applaus für Ga­briele Russ (Gitarre und Gesang) und ihren Mann Alexander (Percussion, Gitarre und Gesang) immer wieder ausdrückte
. Los ging es natürlich mit „Shake Hands“ (Drafi Deutscher, 1964) sowie mit Erinnerungen an zwei „Gastarbeiter“, präsentiert
von Conny Froboess: „Zwei kleine Italiener“ (1962) haben Heimweh nach ihren Freundinnen Tina und Marina,
 die in Neapel bleiben mussten, wobei viele Gäste auch gleich den Text mitsingen konnten.

Der bunte Mix aus bekannten, ja berühmten Oldies von Gitte („Cowboy als Mann“), Chris Andrews („Pretty Belinda“),
Bernd Spier („Memphis Tennessee“), Rita Pavone („Arrivederci Hans“), Udo Jürgens („Es wird Nacht, Senhorita“), Adamo („Träne auf Reisen“),
Benny Quick („Motorbiene“), Michael Holm („Mendocino“), Alexandra („Zigeunerjunge“) und Wencke Myhre sowie
Gags à la Heinz Erhardt, Kohl/Brandt-Sketch und Kult-Werbespots von „Isetta“ (BMW), „Colgate“, „Poliboy“,
„DKW F12 Road­ster“ (Auto-Union) und dem „Staubfresser“ (Miele) erfreuten das Publikum immer aufs Neue.
WERBUNG
Was die Menschen im Wirtschaftswunder-Deutschland beschäftigte, kann man sich heute so kaum noch vorstellen, aber das gut gelaunte Paar auf der
Bühne hat sich ganz der Vergangenheit verschrieben und zeigte auch den Jüngeren in einem Ausschnitt, wie es früher einmal war.
Die Älteren im Publikum nickten derweil immer wieder „wissend“, sangen und klatschten mit, wenn es zum Beispiel
hieß „Marmor, Stein und Eisen bricht“ – dem längst zum Gassenhauer gewordenen Stück von Drafi Deutscher















Zurück in die Zeit des 50er Jahre: Alexander und Gabriele Russ trafen mit ihrer
 "Wirtschaftswunder Schlager Show" den Geschmack des Publikums.

Dann griffen die beiden Akteure auf der Bühne zu ihren Instrumenten, sie stiegen direkt mit dem "Mäckie Boogie" von Evelyn Künnecke und mit
Trude Herrs "Ich will keine Schokolade" ein, und Alexander Russ ließ alle an seiner Freude über den "Verlust"
von 13 Kilogramm Gewicht teilhaben, seit er die Schokolade wegließ. Mit vielen Lachern wurde auch die vorgetragene
"Milchmädchenrechnung" des um eine Lohnerhöhung gebetenen Chefs belohnt, der dem fassungslosen Mitarbeiter vorrechnet,
 dass er praktisch nie arbeite, sondern im Verlauf eines Jahres nur schlafe, esse, Wochenenden und Feiertage mit Freizeit satt verlebe.
Da wäre es doch ein Skandal, um mehr Geld zu bitten!
Ein künstlerisches Traumpaar
Das Ehepaar agierte professionell, voller sichtbarer Freude miteinander. Die Stimme von Gabriele kam voll und sehr abwechslungsreich daher.
Mal schmetterte sie leidenschaftlich und mit authentischem Akzent "Heißer Sand" von Mina, mal hauchte sie konzentriert und dramatisch
 "Seemann, lass das Träumen". Ihre weiße Gitarre tauschte sie im Verlauf des Abends mit einer Mandolina oder einer kleinen Konzertina.
Alexander hingegen hatte neben der Gitarre und der Percussion-Instrumente noch ein viel wichtigeres "Instrument" in petto:
 seine Stimme, mit der er nicht nur hervorragend singt und begleitet, sondern mit der er die (nicht vorhandene) elektrische Gitarre,
den frisierten Motorroller und die Moderation des entscheidenden Tors beim "Wunder von Bern" aus 1954 nahezu naturgetreu imitiert -
damit riss er das Publikum mit und erntete immer wieder frenetischen Applaus.
Als kleines Intermezzo wurden in jeder Veranstaltungshälfte je fünf Minuten Fernsehreklame aus der Zeit von Mitte der
50er bis Mitte der 60er Jahre auf der Leinwand eingeblendet. Auch die Auto-Werbung für Opel Rekord mit - aus heutiger Sicht - lustigen Slogans wie
 "Ein Wagen, mit dem man sich sehen lassen kann. Ein toller Wagen, der Rekord!" amüsierten das Publikum.
Nicht wegzudenken aus der Zeit Wirtschaftswunder-Deutschlands ist Heinz Erhardt.
Aus rechtlichen Gründen könne man nicht aus seinem reichen Schatzkästchen an Anekdoten schöpfen, schränkte Alexander Russ die eigenen Möglichkeiten ein.
Die ausgelassene Stimmung war am Zenit angekommen, als das Künstlerduo ein Medley des unvergessenen Bill Ramsey anstimmte.
 "Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe", "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett", "Pigalle" oder "Souvenir-Souvenir" -
der Amerikaner sei aus dem Deutschland der 60er Jahre nicht wegzudenken. Bei "Marmor, Stein und Eisen bricht" von Drafi Deutscher -
als erste gewährte Zugabe - und beim Ausklang von "My Baby Baby balla balla" blieb kaum ein Auge trocken.
© Schwetzinger Zeitung, Montag, 11.11.2013





Rainrod wie es singt und lacht
15.10.2013 - RAINROD
WIRTSCHAFTSWUNDER-REVUE „Himbeereis und flotte Käfer“ begeistert Publikum / Von Heinz Erhard bis zum „Wunder von Bern“

(em). Im Rainröder Bürgerhaus waren die 50-er, die 60-er Jahre greifbar: Manuela Vogt, die „Fotoarchivarin Rainrods“,
hatte Aufnahmen von damals an den Wänden aufgehängt und das beliebte Identifizierungsspiel begann: „Ei, dess iss doch
 die Emma...“ Minikleidchen hingen auf Bügeln, zierliche Schirme mit langen Griffen und Schleifchen daran waren aufgespannt,
 ein Pappkoffer geöffnet, in dem all die Herzschmerz-Publikationen für den Feierabend lagen: „Silvia-Roman“
, „Juwel“-Heftchen, Arztromane. Plakate von „Bravo“ mit Conny Froboess und Peter Kraus auf dem Titel, von Colgate und Persil mit der blütenweißen Hausfrau umrahmten
 eine große Leinwand in der Bühnenmitte. Keine Zufallsdekoration: die Ortsbürgerin Helga Hainbach hatte all die Schätzchen dem Kulturring Rainrod für diesen Abend zur
Verfügung gestellt, denn angesagt war „Himbeereis und flotte Käfer“, die heiter-musikalische Wirtschaftswunder-Revue von Gabriele und Alexander Russ.
Zahlreiche Gäste, auch viele Auswärtige, konnte der Kulturring-Vorsitzende Hans-Georg Lippert begrüßen und sorgte, wie es seine Art ist, von Anfang an für gute Laune.
Er hielt ein sehr knappes Träger-Minikleidchen hoch und sinnierte: „Kein Wunder – damals gabs noch keine Probleme mit dem demografischen Wandel.“
Dankesworte gingen an Stefan Schmidthals vom örtlichen „Lädchen für alles“ und die anderen Vorverkaufsstellen.





Und dann kaman sie auf die Bühne, die zwei „Reiseführer“ vom „Musiktheater Bellevue“: sie im Mini-Tupfenkleidchen mit viel Bein,
 er im Synthetikhemd mit Heinz Erhard-Brille
. „Damals hatten Schlager noch Seele“ meinte Russ und das Duo stellte es gleich unter Beweis – mit Evelyn Künnekes „Mackie-Boogie“,
 mit Trude Herrs „ich will keine Schokolade“, alles fetzig mit Gitarre und Schlagzeug begleitet. Später kamen auch
noch Mandolina, Concertina und Percussion zum Einsatz. Alexander Russ erwies sich als Conférencier der alten Schule, erinnerte an das „Medium Nr. 1“ von damals,
das Radio in der Küchenecke, und imitierte Sportmoderator Herbert Zimmermann mit seiner berühmten Reportage des „Wunders von Bern“.
Tief war der nostalgische Seufzer, der da durchs Publikum ging.
Die Stimmung steigerte sich, als Gabi Russ Zweizeiler des unsterblichen Comedian von damals, Heinz Erhardt, zitierte, als Minas
„Heißer Sand und ein verlorenes Land“ schmelzend erklang. Meisterhaft wurde bei Benny Quicks Halbstarkenhymne von der
„Motorbiene“ das Geknatter eines heftig frisierten Mofas imitiert und zugleich an Borgward, Isetta, die NSU-Quickly und andere
Nostalgiegefährte erinnert. Tumult erhob sich im Saal, das Publikum war inzwischen völlig in den Bann der beiden Zeitzauberer
 auf der Bühne geraten und klatschte begeistert mit bei Siv Malmquists „Liebeskummer lohnt sich nicht, my Darling“,
 bei Manuelas „Schuld war nur der Bossanova“, bei Lolitas „Seemann, lass das Träumen“, begleitet mit dem „kleinen Asthmatiker“, der Concertina.
Aber Alexander und Gabriele Russ hatte noch ganz andere Überraschungen parat. So die Handpuppen von Urmel und Mamma Wutz,
den kleinen szenischen Ausflug in die Welt der „Augsburger Puppenkiste“. Dann zweimal ein Werbeblock: das Duo hatte Firmen um Reklamefilme von damals gebeten.
Da rollte der Opel Rekord, „ein Auto, mit dem man sich sehen lassen kann“, da belehrte die erfahrene Frau das junge Ding,
 dass „Palmolive mit natürlichen Proteinen rote Spülhände verhindert“, da marschierte das knuffige braune Bärchen der
 Dosenmilch durch Stadt und Land und ein Kinderchor jodelte im Hintergrund. Und als hätte das Duo sein schauspielerisches Talent noch nicht genügend unter Beweis gestellt,
verwandelten sich die beiden in die Putzfrauen Frau Struwwelisch und Frau Babbisch aus
 „Mainz wie es singt und lacht“, beschworen den „Blauen Bock“ und die tiefsinnige Suche nach roten und grünen Bembeln herauf.
Und als das Publikum mit Zugabewünschen gar nicht aufhören wollte, sangen beide Heidi Brühls
„Wir wollen niemals auseinander gehn“ und Gabriele Russ setzte mit „Aber heute muss es sein“ den Schlusspunkt.

Himbeereis & flotter Käfer im BAC - Theater Bad Arolsen  März 2013



Kurtheater Norderney

Himbeereis und flotter Käfer


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              Im einzigartigen Kurtheater  auf  Norderney gaben wieder viele Zuschauer begeisterten Applaus

2013 sind wir auch wieder in diesem schönen Kurtheater






Himbeereis & flotter Käfer in Osthofen März 2013




Kulturinsel Borkum " Störtebekersaal "

Himbeereis und flotter Käfer


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 Der Störtebekkersaal in der Kulturinsel Borkum war auch hier wieder bis auf den letzten Platz ausverkauft.


 

 

Vollbesetztes Haus in Durmersheim - Würmersheim

September 2012
 

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Konzert im 50er Jahre Museum in Büdingen
 
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Schlager, Blues und jede Menge Rock’n Roll
16.05.2012 - BÜDINGEN

Alexander und Gabi Russ bieten in der Milchbar des 50er-Jahre-Museums eine Wirtschaftswunder-Schlager-Revue
(co). „Heißer Sand und ein verlorenes Land und ein Leben in Gefahr, heißer Sand und die Erinnerung daran, dass es einmal schöner war“ -
fast alle Besucher summten oder sangen Minas Hit aus dem Jahr 1962 im 50er-Jahre-Museum mit. Mit ihrer hemmungslos nostalgischen und dennoch lustigen Wirtschaftswunder-Schlager-Revue begeisterten Alexander und Gabi Russ die Gäste in der Milchbar des Museums restlos.

Doch nicht nur die Hits der 50er- und 60-Jahre kamen zum Tragen, sondern auch Original-Werbespots. Auch dabei waren immer wieder Lacher zu hören,
viele Besucher erinnerten sich: „Ach ja, so war’s.“

Walter Arbeiter hatte mit der Wirtschaftswunder-Revue, mit der die beiden erfolgreich von der Nordsee bis ins Allgäu touren,
den richtigen Riecher. Dabei sind die Mittel der Entertainer ganz einfach: Stimme, Gitarre, Mandoline, ein kleines Schlagzeug und Minimal-Percussion.
Sie brachten nicht nur Schlager zum Mitsingen und Kuscheln, bei denen auch im Zuge der Revue die Pärchen die Köpfe zusammensteckten,
sondern durchaus auch Bluesiges und Rock’n-Roll-Klänge, bei denen keiner im Saal ruhig blieb.

Siv Malmquists „Liebeskummer lohnt sich nicht, my Darling“, Songs von Conny Froboess und anderen Schlagersternen
 der Wirtschaftswunderzeit wurden einfach klasse und authentisch intoniert.
Der Rhythmus der Ära wurde mit Bossa nova und Swing, Tango und Rock `n Roll getroffen und zu altem, neuem Glanz verholfen.
Alexander Russ wusste zudem kleine Geschichten zu den Songs oder ihrem Entstehungsjahr zu erzählen.
 Flankiert war das charmante Künstlerehepaar von Plakate
 von Paul Kuhn, Lale Andersen, Gus Backus, Freddy Quinn und natürlich von Marylin Monroe mit ihrem hochfliegenden Plisseekleid.

Für reichlich Lacher sorgten aus heutiger Sicht auch die Werbeeinlagen,
zum Beispiel „4711 - immer dabei“ und „wo die Jugend ist, da ist 4711“.
Auch ein eleganter Opel Rekord mit Kennzeichen GG fuhr durch die idyllische Landschaft und die Städtchen der 60er Jahre,
 Mädchen mit langen Zöpfen und Teenager mit wippenden Petticoats umstanden neugierig den schnittigen Wagen.
Und „was wäre, wenn Vater waschen müsste?“ - dann wäre schon längst ein „Miele Waschautomat“ angeschafft.
Selbst Tilly und Palmolive hatten schon ihren Platz in der Fernsehwerbung gefunden.
Und einer durfte selbstverständlich auch nicht fehlen in der Wirtschaftswunder-Revue:
Heinz Erhard mit seinen Witzen, etwa vom „Blähboy“ und „Blähgirl“ nach dem Genuss von Linsensuppe
 

 
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Konzert In Bretzenheim im Wein-Kulturzentrum
März 2012
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Idstein Gerberhaus 2012
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Saarbrücker Zeitung 2012
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Seelbach/Schwarzwald  04.06.2011  
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Fritzlar Januar 2012

 

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Ein ausverkauftes Konzert im SCALA VARIETE  in Fritzlar.

Ein begeistertes Publikum gab Standing Ovation   und forderte mehrere Zugaben

 


 

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